Passwort vergessen?

Inlinespeedskaten.info :: knows what speed is!

Freitag
05.
Dez
Home arrow News arrow Verband arrow Duisburger Highlights: Elf Medaillen und viel jugendlicher Elan...
Duisburger Highlights: Elf Medaillen und viel jugendlicher Elan... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von der Redaktion   
Mittwoch, 4. Juni 2008

Duisburg ist für die nordrhein-westfälischen Speedskater ein gutes Pflaster. Oder sollte man nicht besser von Asphalt reden? Wie auch immer: Die Bilanz der Sportler aus dem Bereich des RIV-NRW bei den Deutschen Meisterschaften 2008 im Inline-Marathon im Rahmen des 25. Rhein-Ruhr-Marathons kann sich sehen lassen: Zwei Titel für Dorothea Lorenz von der LG Mönchengladbach und für Christian Strübe von Ruhrboss 03 Bochum (beide AK50); dazu fünf Silbermedaillen für Katharina Zeuner (Juniorinnen A) vom ISC Münster, Marc Alexander Roos (Junioren A) vom LC Solbad Ravensberg, für Silke Röhr (AK30) vom TC 04 Köln-Poll, für Hilde Hofacker (AK60) von Ruhrboss 03 und für Reinhold Marsollek (AK50) von BOSS 05 Bochum; schließlich noch fünf Bronzemedaillen für die A-Juniorin Catherina Immich (SSC Kölner Roll-Möpse), den Aktiven Daniel Hönigl vom TAV Bonn, Gloria Löbbert (AK30) von REV Gruga Essen, Marion Althoff (AK50) vom VfR Büttgen/Speedskater Düsseldorf und für Rosemarie Zilm (AK60) vom CST Köln. 

Nicht nur die Medaillenausbeute überraschte. Ebenso erfreulich war die Rennbeteiligung. Denn trotz des Gewichts einer Deutschen Meisterschaft hatte das Duisburger Rennen keine guten Vorzeichen: Ein Start um 8.00 Uhr ist nicht jedermanns Sache. Zumal nur elf Stunden zuvor noch eine Konkurrenzveranstaltung in Koblenz zu Ende gegangen war. Und auch ein mit Preisgeld ausgestattetes Rennen in Kassel hielt manchen Speedskater von der Fahrt nach Duisburg ab. Zu allem Überfluss schreckte dann gegen Mitternacht auch noch ein Wolkenbruch. Seine Überbleibsel machten am Sonntag deutlich, warum der DRIV den Kooperationsvertrag mit den Eisschnellläufern abgeschlossen hat. So glatt wie die nasse Friedrich-Alfred-Allee kurz vor dem DM-Marathon-Ziel kann selbst keine Eisbahn sein.

Dennoch hatte Duisburg mit dem gegenüber Skater-Belangen immer aufgeschlossenen Stadtsportbund und den Marathon-Organisatoren Uwe Busch, Christoph Gehrt-Butry und Bernd Düngen an der Spitze im Vergleich zum Vorjahr kaum Verluste hin zu nehmen. Insgesamt wurden in Duisburg nur 3,5 Prozent Finisher weniger registriert, derweil beim Mittelrhein-Inline-Marathon immerhin elf Prozent weniger Skater im Vergleich zum Vorjahr das Ziel erreichten.

Tags zuvor tummelten sich rund 100 jugendliche Inline-Skater auf der Speedskating-Piste in unmittelbarer Nähe der Tribüne der Kanuregattastrecke Wedau. RIV-Jugendwart Hanno Krüger hatte zum ersten ausschließlich dem Skaternachwuchs vorbehaltenen Renntag im RIV-NRW eingeladen. Noch größer wäre bei Hanno die Freude gewesen, wenn noch mehr Nachwuchsskater auch aus anderen Bundesländern zu dieser Veranstaltung gekommen wären, auf der im Jahre 2005 immerhin die Entscheidungen bei den World Games fielen. Immerhin waren auch noch Mädchen und Jungen aus Groß-Gerau, Darmstadt und Rheinstetten am Start. Dabei sorgte Florian Hupe (Schüler A), vielleicht eines der größten Nachwuchstalente in der deutschen Speedskatingszene, am meisten für Furore. Ob er schon die Duisburger Piste testen wollte für die World Games 2013?

Einmal mehr wurde bestätigt, dass sich die 200 Meter Speedskatingpiste in Duisburg hervorragend für solche Veranstaltungen und Wettkämpfe eignet. Zumal sie nach einem kurzen Regen auch schnellstens wieder abtrocknete. Hätten wir doch nur noch einige Pisten von dieser Qualität mehr in NRW! Außerdem hat sich gezeigt: Das Veranstaltungskonzept, das der Vorstand des RIV-NRW erarbeitet hat, und bei dessen Umsetzung der RIV tatkräftige Hilfe erfuhr von zahlreichen Mitgliedern des ASV Duisburg, begeisterte die 70 Starter aus dem YoungStarCup des RIV-NRW sowie die rund 30 Teilnehmer von zwei Duisburger Schulen Böhmstraße und Alfred-Hitz-Straße. Eine der Lehrerinnen war so vom Speedskaten angetan, dass sie sich sofort bei RIV-Ausbildungsreferent Torsten David nach Trainer-Kursen erkundigte.

Der Vorstand der Fachsparte Speedskaten im RIV-NRW war sich spontan einig: Dieses Veranstaltungsformat für jugendliche Speedskater müssen wir unseren Vereinen schmackhaft machen, weil es die Attraktivität eines Renntages deutlich vergrößert.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. Juni 2008 )