| Eisschnelllaufpräsident Heinze war in Gera begeistert von den Inline-Speedskatern |
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| Geschrieben von der Redaktion | |
| Freitag, 1. August 2008 | |
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Schön wäre es, wenn von den ausgesprochen erfolgreichen Europameisterschaften im Inline-Speedskaten in Gera zukünftig auch weitere Impulse zugunsten des Speedskatens ausgehen würden. Im Bemühen des RIV-NRW um die Verbesserung der Sportstättensituation des Speedskatens in NRW nutzte Landesfachwart Hanspeter Detmer die Gelegenheit zu einem längeren Gespräch mit dem Präsidenten der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft Gerd Heinze. Der DESG-Präsident war beeindruckt von der Vielfalt der rasanten Wettbewerbe, angefangen beim Sprint über Punkte- und Ausscheidungsrennen bis hin zu den Staffeln. Bemerkenswert waren seine Äußerungen zu dem Kooperationsvertrag zwischen DRIV und DESG: „Unser Kooperationsvertrag mit dem Deutschen Rollsport- und Inlineverband ist von strategischer Bedeutung. Wenn mehr Asphaltpisten für die Inline-Speedskater gebaut würden, könnte von der deutlich kostengünstigeren Anlage eines 200-Meter-Asphaltovals für Inline-Speedskater auch der Eisschnelllauf profitieren. Rollschnelllauf ist ein exzellenter Zubringer für den Eisschnelllauf. Die Eisschnelllaufbahn in Berlin-Hohenschönhausen wird heute schon zu 65 Prozent von Inline-Skatern genutzt, auch wenn die Eisschnellläufer dort Nutzungspriorität haben.“ Der DESG-Präsident denkt langfristig: „Sollten wir 2018 in München Gastgeber der olympischen Winterspiele werden, dann wollen wir natürlich im Eisschnelllauf bestens aufgestellt sein. Dazu gehören auch unsere Short-Tracker, deren Wettbewerbsformen mit ihren Massenstarts denen der Inline-Speedskater sehr nahe kommen. Ich könnte mir zudem vorstellen, dass der Rollschnelllauf auch eine Attraktion bei olympischen Sommerspielen wäre. Was NRW anbetrifft, so hat der Eisschnelllauf das Problem, dass die Bahn in Grefrath auf das ganze Bundesland bezogen etwas am Rande liegt. Zusätzliche Asphaltpisten für Inline-Skater über ganz NRW verstreut könnten auch der Entwicklung des olympischen Eisschnelllaufs nützlich werden.“ Lobend über Inline-Speedskating sprach sich auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, Dr. Christoph Bergner, aus: „Der Inlinesport, auch wenn er noch nicht olympisch ist, verbindet in hervorragender Weise Hochleistungssport und Breitensport.“ Dies wurde besonders deutlich am Schlusstag der Veranstaltung. Zu den European Masters-Rennen über die Marathondistanz hatten Sportler/innen aus 18 Nationen gemeldet. |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 1. August 2008 ) |