20 Sep DM in der Teamverfolgung

geschrieben von Ein Bericht der NRW Teilnehmer Freigegeben in News

An diesem Wochenende fand in der Skate-Arena Jüterbog die Deutsche Meisterschaft in der Teamverfolgung statt. An dieser Wettbewerbsform, die durchaus ihren Reiz hat und auch höchst spannende Duelle um die Plätze bieten kann, nahmen ein NRW-Junioren-Team und zwei NRW-Schiedsrichter (John Gerhards und Henning Roos) teil. Leider musste das Damenteam kurzfristig absagen, da zwei der gemeldeten Sportlerinnen erkrankt waren.

Insgesamt waren leider wenige Teams am Start, die Landesverbände aus Thüringen und Bayern waren am stärksten vertreten. Zum Glück waren in allen Altersklassen mindestens die erforderlichen drei Teams gemeldet – so wurden insgesamt 7 DM-Titel vergeben. Aus NRW, dem mitgliederstärksten Verband, hätten wir uns mehr Teams gewünscht: eine solch gute Gelegenheit, bei einer Deutschen Meisterschaft eine Medaille zu gewinnen, wird es wohl kaum wieder geben.

Bei bestem Skate-Wetter starteten unsere NRW-Juniors Dominik Plaßmann, Jost Grieswelle (beide SV Heepen), Jan Grimmelt und Leon Roos (LC Solbad Ravensberg) als Außenseiter in das Rennen gegen die Uhr. In den Vorläufen wurden die zeitbesten Teams für das Halbfinale bzw. für die Finals ermittelt. Leider mussten unsere Junioren auf Grund ihrer Unerfahrenheit und mangelnden Trainingsmöglichkeiten auf einer Bahn schon nach dem Vorlauf anerkennen, dass die anderen Teams schneller sind. Potenzial, sich zu entwickeln, sehen wir aber trotzdem und werden weitere Teilnahmen unseres Nachwuchses an den großen Bahnwettkämpfen (Groß Gerau, Gera, Heerde, SDM und DM Bayreuth) unterstützen.

Im weiteren Verlauf der Rennen entwickelten sich zum Teil spannende Wettkämpfe, denn ab dem Halbfinale ging es nicht mehr um die Zeit, sondern um den Sieg. Nur die ersten kamen ins Finale. Besonders spannend und knapp ging es im Halbfinale der aktiven Herren zu, hier entschied eine zehntel Sekunde zu Gunsten des Siegers, das zweite Team musste ins kleine Finale um Platz 3.

Auch die Finalläufe waren sehr spannend. Teams, die nach 3 Runden durchaus 5 m vorne lagen, wurden am Ende vom Team auf der anderen Seite noch distanziert. Am Ende waren sich alle einig, dass diese Wettbewerbsform auch auf Grund ihrer Spannung, in Zukunft weiter gefördert werden soll und auch als Meisterschaft ggf. in Verbindung mit einem anderen Wettkampf am gleichen Wochenende durchgeführt werden soll. Wir werden darüber auf der Herbstsitzung der DRIV-SK beraten.

Die Ergebnisse werden in Kürze auf der Homepage des DRIV veröffentlicht
www.driv-speedskating.de