05 Sep WSC Station 5 - cSc Langenfeld

geschrieben von WSC Team Freigegeben in News

Der WSC hat uns wieder und mit Langenfeld begrüsste uns ein Urgestein unseres Cup's zum Renntag.
Der cSc Langenfeld ist nicht nur schon lange dabei, er hat darüber hinaus schon die Bereitschaft signalisiert, noch viele weitere Jahre unseren Sport zu unterstützen und uns eine Plattform für unser Rennen zu bieten.
Die Termine für die Folgejahre stehen sozusagen schon fest.

Im fünften Rennen geht es langsam ans Eingemachte und – nach dem unerwarteteten Ausfall von Aggertal und somit nur noch einem weiteren Streichergebnis aus den durchgeführten sechs Rennen – wird es nun echt interessant. Wer dieses Jahr ein Rennen zuviel verpasst oder auch nur einmal patzt wird direkt böse bestraft oder anders gesagt, die Fleissigen und Konstanten werden belohnt. Noch ist aber nichts gewonnen oder verloren. In Köln erwarten uns ein Spitzenfeld und eine Spitzenstrecke und hier kann noch einmal vieles passieren. Aber der Reihe nach :

Die Wettervorhersage für Sonntag war alles andere als ermutigend, besonders wenn man bedenkt, dass es sich hier um das längste Rennen der Saison handelt. Trotzdem waren sich vor dem Rennen alle soweit einig und fast alle Starter gingen mit komplettem Trocken-set-up an den Start. Soweit so gut, hätte es nicht unmittelbar nach dem Start angefangen zu regnen. Die wenigen, die auf Regenrollen gesetzt hatten, mögen Ihre Vorteile gehabt haben, genutzt hat es ihnen aber kaum, denn von diesen konnte sich auch keiner entscheidend absetzen und gegen Ende der 90 Minuten trocknete zumindest die Ideallinie soweit ab, dass die finalen Sprints gefahrlos über die Bühne gehen konnten. Das Rennen war anfangs leider geprägt von seifigen (weil nassen) Kurven und einer Reihe Stürzen, die aber – nach unseren Informationen – „nur" in Schürfwunden endeten.

Das Damenrennen entwickelte sich mal anders als zuletzt. Bereits am Anfang legten die favorisierten Damen ein erhöhtes Tempo vor und so setzten sich umgehend 4 Fahrerinnen vom Feld ab, die dann auch erst 90 Minuten später auf der Zielgeraden das Rennen unter sich ausmachten. Es siegte im Sprint Claudia-Maria Henneken sehr knapp vor Silke Röhr, Karolina Kierzkowski und Silke Zimmermann.

Das Herrenrennen war anfangs gewohnt unruhig und erneut waren es die 4 Fahrer vom Team Skateschule NRW - Markus Beulertz, Andreas Beulertz, Lukas Wannagat und Christian Tominski - die immer wieder attackierten. Schliesslich gelang es zweien, eine kleine Lücke zu reissen, die dann kurz später erst von Christoph Röhr vom Team Leverkusen Race, dann von den beiden Teamkollegen geschlossen werden konnte. Die Verfolgergruppe war nicht wirklich auf Verfolgung der Fünfergruppe aus, sondern begann stattdessen ihr eigenes taktisches Rennen um die Plätze ab Position 6. In den Zielsprint um den Tagessieg gingen schliesslich nur noch drei Fahrer. Erst konnte Andreas Beulertz, kurz vor Rennende auch Christoph Röhr, dem Tempo nicht mehr folgen. Letztendlich siegte Markus vor Lukas and Christian. Sowohl Christoph als auch Andreas kamen aber unbehelligt von den Verfolgern ins Ziel.

Die Teamwertungen gingen erneut an die Damen aus Düsseldorf und die Herren aus Leverkusen, die damit beide für sich den Team-Cup 2011 in der Tasche haben sollten.

Alle anderen Zwischenstände vor dem Saisonfinale in Köln findet ihr in der bereits aktualisierten Rangliste: http://www.inlinespeedskaten.info/rangliste/wsc/2011/

Letzte Änderung am Montag, 05 September 2011 22:11