2. Karstadt RuhrMarathon 2004 – Traumwetter und tolle Sieger

Dortmund, 09:20 Uhr; die Inlineskater setzen sich in Bewegung, vorne
weg die Topteams von Salomon, Rollerblade, Powerslide, Verducci und des
ZEPTO Skate Team.
Essen, 09:20 Uhr; die ersten Schüler kommen im
Ziel an, Läufer und Inlineskater. Die Stimmung ist jetzt schon sehr
gut. Immer wieder hört man von der Moderation wo sich die Speedskater
befinden und die Spannung steigt. Werden die Inlineskater diesmal unter
der magischen Zeit von einer Stunde bleiben können? Ein Preisgeld von
10.000€ lockt.

Eins
vorweg, die Strecke konnte nicht in unter einer Stunde bewältigt
werden. Andreas Andruleit (Zepto Skate Team) wagte einen Alleingang,
wurde aber von der Spitzengruppe gestellt. So lief alles auf einen
Zielsprint hinaus, den der belgische Speedskater Jimmy Pierloot (Team
Rollerblade NL) für sich, in einer Zeit von 01:07:18 Std., entscheiden
konnte. Hinter dem für das Rollerblade Team NL fahrenden Speedskater
kamen Christian Domscheit (Salomon) und Klaas Slager (Powerslide Inline
Team) mit jeweils einer Sekunde Rückstand ins Ziel.
Bei
den Frauen siegte Friederike Gehring mit einer Zeit von 01:17:52 Std.
in einem spannenden Fotofinish vor Ihrer Teamkameradin Evelyn Kalbe
(beide ZEPTO Skate Team) und Anne Krieg (Team Salomon).

Nach
dem Rennen sprach Friederike Gehring auf der Pressekonferenz von einem
sehr taktisch bestimmten Rennen. "Die Taktik wurde schon am Vortag
festgelegt und hat funktioniert", so die Topskaterin des ZEPTO Skate
Teams. "Da die Spitzengruppe der Damen nur aus 8 Speedskaterinnen
bestand, wurde sehr taktisch gefahren. Dies erklärt auch die verhaltene
Siegeszeit von 01:17:52 Std. Es wäre eine deutlich bessere Zeit möglich
gewesen", so Gehring.

Der
sympathische Belgier Jimmy Pierloot, der für ein niederländisches Team
fährt, war begeistert von der tollen Atmosphäre wärend des Rennens.
Sein Team habe die meiste Arbeit im Rennen verrichtet, insbesondere das
Salomon Team habe sich diesmal trotz der starken Besetzung sehr zurück
gehalten. "Am Anfang war das Tempo wirklich sehr hoch, da konnten wir
wenig taktieren, in der zweiten Hälfte des Rennens wurde dann etwas
taktischer gefahren. Den Zielsprint ging der Belgier gänzlich ohne
Taktik an: "Ich sah eine Matte, war mir doch nicht sicher ob diese auch
wirklich das Ziel bedeuten sollte, so fing ich einfach an zu sprinten,
ohne auf einen taktisch günstigen Zeitpunkt zu warten. Ich bin
überglücklich das es funktioniert hat".

Leider
kam es auch wieder einmal zu Stürzen. Unter anderen erwischte es
Christian Domscheit vom Salomon Team und Markus Pape vom ZEPTO Skate
Team, die aber recht glimpflich ausgingen.

Alles in allem ein sehr gelungener Sonntag, nicht nur für die Sieger
sondern für alle Skater die bei tollem Wetter und einer gigantischen
Stimmung einen schönen Sonntag Vormittag verbrachten.

Zum
Schlus möchte ich mich bei Herrn Koralewski und seinem Team im
Pressezelt bedanken, die uns Presseleute bestens versorgt haben. Auch
den rund 2000 Helfer sei ein großer Dank ausgesprochen.

Sie finden die Ergebnisse unter http://ruhrmarathon.mikatiming.de

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