Stellungnahme des Orgateams des NRW Inline Cup

An alle Sportler und Sportlerinnen
an alle Vereinsvertreter des RIV

Nach einem erneuten Debakel auf der 6. Etappe steht der NRW Inline Cup
vor einer schweren Krise.

Nach der heftig kritisierten Auftaktveranstaltung und der unzumutbar
langen Wartezeit auf die Siegerehrung in Beckrath, gab es dann in
Mönchengladbach aufgrund mangelhafter Absprachen zwischen Ausrichter
und Zeitnehmer nur völlig unzureichende und nicht verwertbare
Ergebnisse. Im Orgateam einigte man sich daher, trotz massivem
Widerstand, auf die Streichung des Rennens.

Nachdem nun auf der 6. Etappe des NRW Inline-Cup vermutlich aufgrund
eines Fehlers seitens der Zeitmessfirma keine Zeiterfassung
stattgefunden hat, reduziert sich die Anzahl der Wertungsrennen um eine
weitere Veranstaltung.

Die Sportler sind zurecht massiv enttäuscht, dass das regionale
sportliche Ereignis, aufgrund der oben angesprochenen Pannen seitens
der Veranstalter und der begrenzten Kompetenzen des Orgateams, nahezu
in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Die Reaktionen zeigen, dass die Aktiven eine sportlich hochwertige
Wettkampfserie fordern, die Veranstaltungen jedoch die Erwartungen
nicht erfüllen.

Das Organisationsteam ist nun ernsthaft gefordert, auch die eigenen
Anlaufschwierigkeiten zu überwinden und in dieser Krise die richtigen
Schritte zu erkennen und für die Saison noch zu retten, was zu retten
ist, aber für die Saison 2005 mit klaren Entscheidungen und eindeutigen
Anforderungsprofil an die Veranstalter dem Sport und seinen Akteuren
eine würdige Serie anzubieten.

Eine bedingungslose Analyse der Fehler ist gefordert, will man verlorenes
Vertrauen zurück zu gewinnen. Wir bitten dennoch alle Beteiligten im
Interesse des Sportes zu bedenken, dass trotz aller Kritik und Fehler
hier Menschen agieren, ihre Freizeit investieren und sicher auch das
Beste wollen. Man kann auch sachlich feststellen, dass der Sport sich
schneller entwickelt, als die Rahmenbedingungen. Die Zeitmessung ist
beispielsweise ein Problem unter denen sowohl Veranstalter als auch
Sportler, zunehmend leiden. Lange Wartezeiten, ungenaue – und wie in
Hürth nun einmalig passiert – gar keine Ergebnisse.

Wir können nur aus den Fehlern lernen, Dinge die zu vermeiden sind, zu
vermeiden und dort wo wir auf die Technik angewiesen sind, weiter nach
optimalen Lösungen suchen.

Die Zukunft unseres Sportes ist weiterhin auf das Wohlwollen der
Sportler und Sportlerinnen angewiesen – aber der Sport braucht auch
dringend die Idealisten, die es Angesichts der Schwierigkeiten und
enormen Aufwendungen noch wagen, eine Veranstaltung auszurichten!

Sandy Auert

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