Köln Marathon weiterhin unlizenziert!
In einige Widersprüche haben sich die Veranstalter des Kölner Skatermarathons bei einer Pressekonferenz verwickelt: nachdem einerseits behauptet wurde, eine DRIV Lizenz wäre bereits beantragt, wurde andererseits gefragt, wo und wie das denn vonstatten geht und welche Kosten eine Lizenzierung nach sich ziehen wird.
Alles sehr mysteriös, offensichtlich weigern sich die Veranstalter weiterhin, mit dem Bundesverband DRIV zusammen zu arbeiten. Beim zuständigen Lizenzierungsbeauftragten des Landesverbandes lag jedenfalls bis zum 13.08. weder eine Anfrage noch ein Lizenzierungsantrag vor. Die entsprechenden
Richtlinien verlangen zudem eine Frist von mindestens acht Wochen vor der
Veranstaltung.
Besonders kritisch kann es für die Nationalkadersportler werden, wenn sie in Köln an den Start gehen: möglicherweise droht ihnen eine Sperre seitens des DRIV. (Meine diesbezügliche Anfrage beim zuständigen DRIV Gremium wurde
bisher noch nicht definitiv beantwortet.)
Tatsache ist aber auf jeden Fall, solange die Sportler untereinander keine Solidarität zeigen und wir alle gemeinsam kein einheitliches Vorgehen an den Tag legen, wird auch der Weg nach Olympia immer weiter. Unseriösen Veranstaltern wie in Köln, die mit unwahren Behauptungen Werbung betreiben, wird man so nicht Einhalt gebieten können. Sie können weiterhin hohe Startgelder verlangen, die vergleichsweise geringen Kosten für Wettkampfrichter (ca. der Gegenwert von 8 – 10 Startgeldzahlern) einsparen und sich eins ins Fäustchen lachen über tausende von zahlungswilligen Hobbyskatern, die für ihre "SkateNight am Tage" tief in die Tasche greifen.