Natürlich wünschen wir allen Teilnehmern am Inline-Speedskaterrennen beim Köln-Marathon am kommenden Sonntag einen tollen und vor allem sturzfreien Rennverlauf. Aber realistisch müssen wir einsehen, dass es keinen Sport ohne Risiken gibt.
Im Falle eines Falles kann man aber viel Aufregung bei
Familienangehörigen und Freunden vermeiden. Auf der Rückseite jeder
Startnummer sollte JEDE(R) StarterIn unbedingt die dort geforderten
Angaben über Medikamentenverträglichkeit und vor allem über die im
Falle des Falles zu benachrichtigenden Angehörigen (Handy-Nummern etc.)
eintragen. Nur so kann der Sanitätsdienst die Angehörigen schnellstens
über den Verbleib eines Gestürzten informieren.
Diesen Hinweis machen wir aus gegebenem Anlass. Beim
Berlin-Inline-Marathon ist eine deutsche Spitzen-Skaterin gestürzt und
ins Krankenhaus gebracht worden. Zwei Stunden lang hatten die Eltern
der Gestürzten keine Information über den Verbleib ihrer Tochter und
erfuhren letztlich nur durch Zufall über ihren Verbleib. Zur
allgemeinen Beruhigung: Die Gestürzte hatte letztlich Glück im Unglück.
Die bei den wartenden Eltern ausgelöste Aufregung hätte jedoch bei
schnellerem Informationsfluss deutlich verringert werden können.
Also: Unbedingt die Rückseite der Startnummer immer ausfüllen!
© Fachspartenvorstand Fitness/Speedskaten im RIV-NRW