Gesundheitsattest muss nicht mehr sein – Gesundheitstest ist aber nicht überflüssig

Rinn in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln: Auf ihrer Herbstsitzung 2008 in Nürnberg hatte die Speedskating-Kommission des DRIV noch mit klarer Mehrheit beschlossen, von allen Lizenzskatern ab AK40 eine regelmäßige medizinische Wettkampfsport-Tauglichkeit nachzuweisen. Kaum ein halbes Jahr später wurde diese Entscheidung wieder zurückgenommen. Sicherlich gab es triftige Gründe für den Rückzug. Kein Altersklassen-Wettkampf- und Leistungssportler sollte die jüngste Entscheidung jedoch als Freifahrschein interpretieren. Im Gegenteil: Mehr denn je ist nun jeder AK-Sportler individuell gefordert, in sich hineinzuhorchen und sich medizinischen Rat zu holen, ob er für Wettkampfsport überhaupt geeignet ist. Gerade in der heutigen Zeit ist vor allem bei den Angehörigen der AK40 die Stressbelastung in Beruf und Familie extrem hoch. Sport ist nur eine schöne Nebensache und sollte nicht zur Gefahr werden.

Nach oben scrollen